Mein Resuemee fuer Kanada


Bill bringt mich zum Greyhoundbusterminal, puenktlich halb neun ist Abreise.

Sie bringen mich zum Lynn Creek Park. Gehe die kurze Runde: die Haengebruecke ueber die wilde Schlucht mit tosendem Wasser (es gibt eine touristische Hengebruecke in der Naehe, Eintritt 20 $- diese hier ist frei wie auch der ganze Park!), ein Stueck weiter ein namenloser Wasserfall. Gaebe es den in Luxemburg dann waere das der Touristenmagnet! Durch den Regenwald mit riesigen Zedern und Tannen. Ein Geheimtip, den die Gastgeber allen Reisenden zeigen (so wie ich zu Hause immer mit meinen Gaesten ins Muellerthal fahre). Wir essen einen snack am Hafen, dort wo der seabus (die Faehre) nach Vancouver ablegt. Eine Kette heisst Beaver tail (queue de castor, wir sind in einem zweisprachigen Land), eine Art Doughnut, hier das Rezept aus Wikiopedia:
Drei davon sehe ich mir an. Wer erraet welche das waren kann mit mir in Fiji am Strand einen Pina Colada trinken!
Ankunft in Vancouver 19:00 Ortszeit, das ist durch die 9 Stunden Zeitverschiebung 4:00 morgens. Schnelle Immigration.Uebrigens ist das ein wunderschoener Flughafen! Vor der Ankunft fahren die Busse der Hotels vor, aber meiner vom La Quinta ist nicht dabei. Ein freundlicher Schotte erklaert mir, dass man an dem courtesy phone eine Nummer waehlen und einen Bus anfordern muss. In 15 Minuten ist er da und nach 10 Minuten habe ich im Hotel eingecheckt. Total uebermuedet ins Bett.
Schon um 6 bin ich wieder wach, lese in der Lobby meine mails: von den 4 angeschriebenen Servasleuten haben drei abgesagt und einer sagt dass wir uns mittags in der Stadt treffen, im Cafe in der Art gallery.
Es sind Jackie und Bill Hansen, knapp ueber 70 und pensioniert. Wie verabredet habe ich meine Servas host list auf dem Tisch und werde Punkt zwoelf von ihnen angesprochen. Wir essen zusammen und sie erzahlen dass sie schon in Deutschland und Luxemburg waren. Ein Verwandter hatte bei Goodyear gearbeitet! Sie nehmen mich direkt mit auf eine Stadtrundfahrt. Die erste Station sind die Totempfaehle im Stanley Park. Weiter geht es zur Lionheartbridge und durch einen Regenwald. Leider sind bei einem Sturm vor ein paar Jahren etliche Baeume entwurzelt worden.
Dann fahren wir zu ihrem Haus im Osten der Stadt, eine ruhige Strasse mit Kirschbaeumen in voller Bluete. Sie sagen dass bei ihnen noch zwei Studenten aus Mexico und Sibierien wohnen.
Ich hatte zu Hause im Internet nach Road Runners gesucht und die Pacific Road Runners gefunden. Ich bekam die Antwort dass sie sich dienstags und donnerstags um 6 auf Granville Island zum Laufen treffen und Gaeste willkommen seien. Ich bin puenktlich da, stelle mich vor und lerne den ersten Laeufer Suki aus Indien kennen (der heisst wirklich so). Wir sind ca 20, ich werde vorgestellt und los geht's: immer am Meer entlang mit Blick zur skyline. Lerne auch noch eine Oesterreicherin kennen, die am Montag den Boston Marathon laeuft!
Abends mit den beiden Erfahrungsaustausch uber Servas und ihre naechsten Reisen sowie meine naechsten Ziele. Sie empfelhlen mir in Neuseeland einen Gatgeber, bei dem sie vor ein paar Jahren waren.
Die letzten Reisevorbereitungen sind getroffen: Der Koffer ist gepackt (20 kg sind ganz schön wenig), Traveller checks und drei Währungen im Geldgürtel verstaut und die Reiseunterlagen von Boomerangreisen sind auch eingetroffen.Übrigens gibt es keine Flugtickets mehr sondern nur einen Reiseplan mit Flugdaten und zu jedem Flug einen Code zur Buchungsbestätigung. Am Donnerstag kam dann nach mehrmaligen Telefonaten auch die Post von Servas