in 66 Tagen um die Welt

Freitag, 15. Mai 2009

Franz-Josef-Gletscher

Es hatte die ganze Nacht geschuettet und auch auf der 2 stuendigen Fahrt regnet es in Stroemen. Puenktlich komme ich in Franz Josef an, bei http://www.glaciercountry.co.nz/ sagt man mir dass wegen dem schlechten Wetter alles abgesagt ist. Fahre trotzdem die 5 km zur Gletscherzunge, die ich auch ein paar Minuten sehe. Dann faengt es an zu schuetten und man sieht nix mehr. Eine Touristin macht ein Bild von mir, total durchnaesst komme ich in der Jugendherberge an. Nehme erst mal eine heisse Dusche, lerne Thommie aus Finnland kennen und wir trinken einen Rotwein zusammen. Der Strom faellt aus, so rueckt das internationale Publikum noch enger zusammen. Obwohl die Koreaner, Japaner und Chinesen immer an ihren Tischen bleiben. Es schuettet den ganzen Tag...

Ein neugieriger Ami in unserem dorm (Schlafraum) will unbedingt wissen wie ich heisse und wo ich herkomme, er ist aus Santa Barbara und ein laid-off banker. Ich glaube er kann mit Luxemburg(France or Belgium?) nix anfangen...

Am naechsten morgen, ausgeschlafen, geht's auf die 400 km Reise nach Queenstown. Ich brauche sechs Stunden, also den ganzen Tag, aber es wird auch eine tolle Landschaft durchquert.
Schneebedeckte Berge, noch einen Gletscher (diesmal gelingt ein Photo, trotz des miesen Wetters), Wasserfaelle an der Strasse ohne Namen, beaches und immer wieder Landschaft. Die ganze Strecke habe ich den Scheibenwischer an! Finde direkt die Jugendherberge in Queenstown, will aber lieber einen private room, ein Einzelzimmer fuer 56 Neusaalanddollar = 28 Euro das geht doch.

Das war der suedlichste Punkt der Suedinsel, ab jetzt geht's zurueck Richtung Flughafen Christchurch. Das waren ueber 1200 km seit der Faehre in Picton, und ich dachte Neuseeland waere ein kleines Land...
































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